Vereinsgeschichte

Auf der alten Fahne im Hornusserhaus steht das Jahr 1888. Leider existieren aus der frühesten Zeit der Hornussergesellschaft Kirchberg keine Dokumente mehr, die Aufschluss über die Anfänge geben. 14 Jahre nach der vermuteten Gründung, also 1902, trat der Verein dem Eidgenössischen Verband bei.
Seit dem Jahre 1912 wurde er von nur 12 Präsidenten geleitet. Mit je 20 Jahren Amtsdauer führten Werner Kiener und Max Wegmüller das Vereinsschiff am längsten. Im Jahre 1936 fiel der Aktivmitgliederbestand erstmals unter 30 Mann, so dass die Gesellschaft mit einer Mannschaft spielte. Um die Nachwuchsprobleme zu lösen, entschied man sich 1975, ein Dorfhornussen für jedermann durchzuführen. Dieser Anlass fand grossen Anklang bei der Bevölkerung. Auf Anhieb entschlossen sich eine Anzahl Interessierte für den Nationalsport, und 1983 zählte der Verein wieder 30 Aktivmitglieder. Was im Jahr 1986 zur Gründung einer B-Mannschaft führte. Mit 46 Aktiven und 5 Junghornussern war 1988 schliesslich ein Bestand erreicht der zu grösstem Optimismus verleitete. Führungswechsel und Strukturprobleme bewirkten 1992 vorübergehend einen Rückgang des Bestandes. Mit der Durchführung des Emmentalischen und des Interkantonalen Hornusserfestes 1974 erarbeitete sich die HG Kirchberg einen grossen Reingewinn, so dass auf dem neuen Hornusserplatz in der Ey ein grosszügiges Hornusserhaus erstellt werden konnte.
In den ersten Jahrzehnten trugen die Hornusser die Spiele irgendwo auf abgeernteten Feldern aus. Dann rodeten sie gemeinsam mit den Turnern das gebiet des heutigen Sportplatzes im unteren Schachen. Die Zunahme der Anzahl an Fussballmannschaften und das anspruchvollere Training der Hornusser verunmöglichten mit der Zeit einen befriedigenden Betrieb. Mit dem neuen Platz bei Vilbringen, entlang der Emme, ist eines der schönsten Spielfelder entstanden. In Absprache mit dem Landbesitzer Otto Aeberhardt baute der Verein das Spielfeld aus und nahm dies zum Anlass, im Herbst 1992 ein Hornusserfest mit 20 Gesellschaften durchzuführen.
Leistungsmässig war die HG Kirchberg in früheren Jahren eine Spitzengesellschaft. Von vielen Anlässen kehrte sie mit einem Trinkhorn nach Hause.
Der Hauptakzent wird auch in Zukunft auf die Pflege der Kameradschaft und den Spass am Spiel gesetzt. Der sportliche Aspekt darf hingegen nicht unterschätzt werden, denn das erklärte Ziel besteht nach wie vor darin , den Anschluss an die Spitze zu schaffen.
Erfolg schafft Spielfreude und gesunden Geist.